Nicht-Biogemüse als Sondermüll

Bio-Land Sikkim: Wenn Gemüse illegal wird

Der indische Bundesstaat Sikkim setzt zu 100 Prozent auf Bio-Landbau (siehe Schrot&Korn 2/2018). Zum Schutz der 65 000 Bio-Farmer verbietet das Land seit 1. April 2018 zudem weitgehend den Import von konventionellem Gemüse – und geht dabei sehr streng vor: Geschmuggeltes konventionelles Gemüse wird konfisziert und vergraben. Auf die Frage, ob es angesichts des Welthungers verantwortbar sei, Lebensmittel zu vernichten, erklärt der zuständige Beamte: „Wir vernichten keine Lebensmittel, sondern wir entsorgen mit Kunstdünger und Pestiziden vergiftetes Gemüse. Das können wir nicht auf unseren Bio-Betrieben kompostieren.“
Sikkim hat damit auch einen Gesetzesrahmen geschaffen, der Bio-Produkte im ungleichen Wettbewerb mit konventioneller Ware schützt. Denn diese verursacht beim Anbau Kosten, die sich nicht im Preis niederschlagen. Zum Beispiel muss mit Nitrat und Pestiziden belastetes Wasser aufwendig gereinigt werden.
Motivation für das Gesetz in Sikkim ist aber auch das Versprechen von Ministerpräsident Sri Pawan Chamling, dass die Bevölkerung nur gesunde Lebensmittel zur Verfügung haben soll. beg

 mehr dazu :

https://schrotundkorn.de/lebenumwelt/lesen/willkommen-in-sikkim.html

Interessante Variante - findet PetraR

 

Luzernenhof, in der Nähe von Freiburg

Hier ein schöner Bericht mit Film über einen Solawi-Hof in Südbaden:

www.luzernenhof.de

Diese Initiative hat - wie wir - im Jahr 2012 angefangen. Den Hof mitten im Dorf hat sie nach wenigen Jahren übernommen - gekauft über Kulturland e.v. Danach ausgebaut und eigene Landwirte und Gärtnerinnen eingestellt.

Liebe Grüße

PetraR

Die ersten Honiggläser sind abgefüllt

Am Sonntag, den 1.7.18, haben wir nach der Ernte die ersten 156 Honiggläser à knapp 400 gr  abgefüllt. Spannende Sache. Die Woche vorher Honig schleudern - mach schneller, gib alles! Sonst kommt der Honig nicht aus den Waben. Waben umhängen - nochmal. Stopp - der Eimer ist voll. In den Eimern klärt sich der Honig selbsttätig, nach einer mehrtägigen Ruhephase abfüllen. Die Menge geteilt duch Anzahl Solawistas (am Sonntag noch 196, jetzt 203) ergibt 376 gr. pro Glas. Dies beim Abfüllen auf den Punkt zu bringen, gelang mir etwa 4 mal, wie oft bei Kerstin weiß ich nicht. Füllhöhe variiert also :-))

"Die ersten Honiggläser sind abgefüllt" weiterlesen

Die ersten Kirschen sind reif!

Am Sonntag, 20.5., fanden sich wieder 5 Solawistas plus unserem Sympathisanten aus Offenburg zu Pflegearbeiten auf dem Obsthof ein.

Wegen des leichten Regens brauchten wir uns nicht um die ewigen Quecken auf der neuen Anlage zu kümmern. Stattdessen ging es darum, den zu üppigen Fruchtbehang bei den Äpfeln zu reduzieren. Pro Büschel bestäubter Blüten mit Fruchtansatz sollten nur zwei Äpfel stehenbleiben. Diese beiden Früchte hätten dann gute Chancen, zu schönen Äpfeln auszureifen. Im Erwerbsanbau würde sogar nur ein Fruchtansatz gelassen, erklärte uns unser Obstbauer. Also mussten die hübschen kleinen Äpfelchen dran glauben und plumpsten zu Boden - bis zu drei pro Büschel! Jetzt hoffen wir mal, das der Rest gut gedeiht. Die Bäume machen das beim "Juni-Abwurf"  manchmal auch selbst, aber nun haben wir die schwächsten Früchte schon entfernt.

Danach haben wir an den alten Spalieren die neu ausgetriebenen diesjährigen Himbeer-, Taybeer- und Brombeertriebe hochgebunden. Diese Triebe werden im nächsten Jahr tragen und müssen nun schon sorgfältig behandelt werden.

Beim abschließenden Rundgang durch das Gelände -  es waren wieder ganz neue Solawistas dabei - stellen wir fest: die ersten Kirschen sind schon reif. Könnten noch ein wenig Sonne gebrauchen, dann werden sie noch süßer - nächsten Sonntag dürfte es soweit sein!

 

Bis dann liebe Grüße

PetraR

 

*Anm.: Das Foto zur Anschauung ist von Juni 2016. Schon damals gab es köstliche Kirschen für die Solawi vom Obsthof Scherer!