Permakultur in Neckarhausen: Ein Waldgarten entsteht

Louise beim Einladen der Sträucher

Ein Verein in Edingen-Neckarhausen hat im Januar auf einem Wiesengrundstück begonnen, einen “Waldgarten” nach Grundsätzen der Permakultur anzulegen. Bei der Permakultur wird darauf geachtet, natürliche Ökosysteme und Kreisläufe in der Natur genau zu beobachten und nachzuahmen, so dass sich das System selbst erhält – und Tier und Mensch nebenbei davon profitieren können.

Rat geholt haben sich die Waldgarten-Initiatoren beim Solawi-Obsthof auf der Rheinau. Die Scherers hat es gefreut, sich bei dem Projekt auf diese Weise zu beteiligen. Sie haben den Verein mit einer Menge Johannisbeer-, Stachelbeer- und Jostabeer-Reisser unterstützt (siehe Foto). Wir sind gespannt, wie wohl sich die Sträucher nach ihrer Umsiedlung fühlen und freuen uns auf Neuigkeiten im Frühjahr.

Der Link zum Artikel:

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-edingen-neckarhausen-edingen-neckarhausen-ein-allmende-waldgarten-entsteht-_arid,1749697.html

Mannemer Keschde – erstmals Esskastanien vom Obsthof

 

Esskastanien vom Obsthof

Zugegeben eine kleine Menge – aber herrlich anzuschaun: Die ersten Esskastanien, die der Obsthof an die Solawi abgeben konnte. Endlich hat ein bereits rund 20-jähriger Baum in diesem Jahr so viel Ertrag, dass ein paar Mitglieder mit seinen Früchten versorgt werden konnten. Während Esskastanien als „Zukunftsbäume“ auf Versuchsflächen im Rheinauer Dossenwald aufgeforstet werden, weil sie als hitze- und trockenheitsverträglich gelten, handelt es sich bei den Bäumen von Scherers um selektierte Fruchtsorten. Marigoule, Dorée de Lyon und Belle Epine bestechen durch überdurchschnittliche Fruchtgrößen. Weil sie genügsam und wenig anfällig sind, zugleich wertvolle spätblühende Trachtpflanzen für die Bienen, hat Michel in den letzten Jahren weitere Bäume gepflanzt sowie zuletzt rund 20 Sämlings-Unterlagen aufgeschult, die nach und nach veredelt werden sollen, eine Zukunftsinvestition, auch mit Blick auf die Solawi.

Leckere Marmelade zum Ernteabschluss

Mit dem Abschluss der Aronia-Ernte im September ist unsere Erntezeit auf dem Obsthof zu Ende gegangen. Das heißt aber nicht, dass wir nichts mehr zu tun haben – die Pflegearbeiten dauern noch den Herbst über an.

Die Beeren der „Aronia melanocarpa“ waren bisher eingefroren, da noch nicht ausreichend Gläser aus den Depots da waren. Die „schwarze Apfelbeere“ gehört übrigens zur Familie der Rosengewächse. Sie schmeckt herb-säuerlich und ist aufgrund ihres Blausäuregehalts nicht zum rohen Verzehr in größeren Mengen geeignet. Stattdessen haben Ursula und Petra sie jetzt mit Fallobst zu Aronia-Apfel-Marmelade im Reiterhaus verkocht.