Erfahrungsbericht: Folientunnel & Interviews – Katharina

Liebe Solawis,

letzten Samstag (10.05.) sind wir (Vita, Michael und Katharina) zu Norberts Feld am Wasserturm gefahren, um zusammen mit Peter den großen Folientunnel wieder herzurichten.

The mission.
The mission.

 

The mission_2
The mission_2

 

A vision?
A vision? – Vita & Katharina.

Es war nicht ganz einfach die Folie Stück für Stück über das große Gerüst zu ziehen,

The doing. - Vita, Katharina & Peter.
The doing. – Vita, Katharina & Peter.

aber mit vereinten Kräften schafften wir es schließlich.

Norbert möchte dort nächste Woche die Tomaten- und Gurkenpflanzen einpflanzen.

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The result.
The result.

Im Anschluss jäteten wir noch das Unkraut in 2 Beeten

um die Frühlingszwiebeln

The result - inner life.
The result – inner life.

und machten ein schönes Picknick bei Regen im Folientunnel.

Als wir fertig waren bekamen wir noch Besuch von einem SWR-Reporter, der einen kleinen Beitrag zum Solawi-Projekt macht. (SWR Radiobeitrag)

The result - inner sights.
The result – inner sights.

 

The interviews. - Katharina, Martin Gärtner (SWR), Vita.
The interviews. – Katharina, Martin Gärtner (SWR), Vita.

Insgesamt hatten wir einen schönen Samstag mit viel Spass und guten Gesprächen.

Katharina

Erfahrungsbericht: Das Ende der Rettiche & Zwiebeln im Dschungel – Michael

Sa. 26.04.2014 Das Ende der Rettiche & Zwiebeln im Dschungel

Am Sa. brach ein wiederum neu gemischtes Feldeinsatzteam um Rita, Dario & Rossana, Schnupperin (!) Steffi und Michael um 09:04 Uhr mit der S-Bahn von MA nach Schifferstadt auf.

Der Regen hatte sich erfreulicherweise bis zu unserer Ankunft bei Norberts Hofladen verzogen, sodass der Einsatz verheißungsvoll trocken zu werden schien. In Schifferstadt gab´s einen 1x im Jahr stattfindenden Markt im Zentrum, wo wir Frau Eckel, Sohn Dominik und Peter beim Standaufbau trafen – Norbert standierte bereits wie immer samstäglich in Neustadt.

Peter war gebrieft und nahm Dario & Rossana im Transporter mit zum Feld “Am Wasserturm” – Rita, Steffi und ich radelten den kurzen Weg dorthin.

Die Mission:

  • im Folientunnel 2 (FT2) die Rettiche abernten
  • FT1 & FT2 umgraben
  • einZwiebelbeet entkrauten

Also gings zum Start mit allen verfügbaren Kräften in den FT2 an die Rettiche.

 

FT2_Rettiche in der Aberntung durch Rossana, Dario, Steffi, Rita
FT2_Rettiche in der Aberntung durch Rossana, Dario, Steffi, Rita

 

FT2_Rettiche abgeerntet
FT2_Rettiche abgeerntet

 

 

 

FT2_Rettiche
FT2_Rettiche

 

 

 

2014-04-26 FT2_Rettich Schuhgröße 42
2014-04-26 FT2_Rettich Schuhgröße 42

Wir waren überrascht und etwas schockiert als wir von Peter erfuhren, dass die abgeernteten Rettiche nicht mehr gut sind und kompostiert werden – Vorgabe von Norbert.

Peter erklärte uns, dass wenn das innerste Kraut der Rettiche zu groß wird, die Rettiche nicht mehr gut sind (holzig, etc.) .

Dies kam durch die warmen Temperaturen in der letzten Zeit – die Rettiche “schossen ins Kraut”.

Zwiebelfeld - Steffi & Rita ent-unkrauten, Dario & Rossana geben Tipps ,-)
Zwiebelfeld – Steffi & Rita ent-unkrauten, Dario & Rossana geben Tipps ,-)

Rita und Steffi begannen danach die “Entdschungelung” eines der Zwiebelbeete. Dieses war gegen Frost mit Vlies und Folie abgedeckt gewesen und durch die warmen Tage entwickelte sich darunter auch weiteres Kraut prächtig.

Zwiebelsuche im Unkrautdschungel
Zwiebelsuche im Unkrautdschungel

Das war filigrane Präzisionsarbeit – sehr aufwendig.

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Währenddessen betätigten Dario und ich uns beim robusten Umgraben des ersten Folientunnels – teilweise mit einem antik anmutenden Spaten (durchgerostet) und einer Schaufel, die für Umgrabarbeiten nicht optimal ist.

 

 FT1_vormals Rettiche, jetzt umgegraben (Dario & Michael)
FT1_vormals Rettiche, jetzt umgegraben (Dario & Michael)

 

 FT1_subtropische Arbeitstemperatur (35°C ca. 12h)
FT1_subtropische Arbeitstemperatur (35°C ca. 12h)

 

 FT2_endgeerntetes Rettichfeld, umgegraben durch Peter
FT2_endgeerntetes Rettichfeld, umgegraben durch Peter

 

Peters Professionalität schlug sich im Arbeitsgeschwindigkeitsvergleich nieder – er grub den FT2 in gleicher Zeit wie Dario & ich  den FT1 um. 🙂

 

 

 

 

Am Ende des Einsatzes:

Zwiebelfeld am Ende des Feldeinsatzes
Zwiebelfeld am Ende des Feldeinsatzes

 

Und die Vorschau:

 

FT3_bereits gepflanzte Zucchini
FT3_bereits gepflanzte Zucchini

 

 

 

 

 

Und hier kommen die ersten Ernten her:

 

Rhabarberfeld
Rhabarberfeld

 

Rhabarberfeld_Reihe
Rhabarberfeld_Reihe

 

Bevor wir das Feld verließen, nahmen wir uns noch einige Rettiche für das Post-Feldarbeitspicknick mit, welches Dario, Rossana, Rita und ich in einer schattigen Nische des Schifferstadter Jahresmarktes genossen – Steffi hatte den Heimweg gen Mannheim angetreten.

Danach saßen wir mit dem heimgekehrten Norbert im Hofladen zusammen, um uns auszutauschen und offene Punkte zu besprechen.

Wir erreichten mit einigem Gemüse Mannheim ca. 16:30h….welch ein Feldarbeitstag!

Mich hat besonders gefreut, dass Steffi zum Schnuppern gleich in einen vollen Feldeinsatz gegangen ist – sie meinte, dass es ihr gefallen hat. Die Chancen für einen Solawi-Beitritt stehen gut 🙂

Michael

Besuchsbericht: Solawi Rostock – Michael

Fr. 18.04.2014 – Besuch der Solawi Rostock

Am vergangenen Karfreitag (18.04.) -ich war auf „Heimaturlaub“ in Mecklenburg- besuchte ich die Solawi Rostock. Überraschender und erfreulicherweise kamen auch meine Eltern mit, die sich diese neue Art des (Land-)Wirtschaftens anschauen wollten.

In Wahrstorf südlich von Rostock hatte ich mich mit Gunter verabredet, den ich auf dem Frühjahrstreffen 2014 des Solawi Netzwerks kennengelernt hatte.

Gunter empfing uns an einem regnerischen späten Vormittag, hatte seine Arbeit unterbrochen und zeigte uns die Solawi.

Die Solawi besteht aktuell aus 2 Zweigen, die jetzt im 2. Wirtschaftsjahr 100 Anteile für Solawi-Mitglieder in und um Rostock erwirtschaftet.

Der Gemüsezweig wird von Jane und Gunter „beackert“, die auf 1,2ha gutem schweren Lehmboden derzeit 35 Sorten im Folienzelt und auf Freifläche anbauen.

Im zweiten Zweig beschäftigen sich Gunters Bruder Frank und Andi mit 50 Schafen und Ziegen für Milchprodukte und Fleisch. Hier entsteht auch der organische Dünger für die Felder.

Die Ziegen hatten kürzlich fast alle gelammt, sodass in dem Stall überall Ziegenlämmer herumsprangen ,-)

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Pferdestärken
Pferdestärken

 

Gunter bei den Solawi-Pferden
Gunter bei den Solawi-Pferden

 

Sehr interessant war, dass Gunter mittlerweile 5 Pferde besitzt und er mit 2 von ihnen auf den  Feldern arbeitet.

(Die Pferde behandeln die Rostocker selbst homöopatisch und seitdem sie regelmäßig Rote Bete bekommen, benötigen sie keine konventionelle Wurmkur mehr!)

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Für die Gärtnerei beziehen Rostocker Jungpflanzen von einer regionalen Okö-Gärtnerei aus Südmecklenburg und ziehen teilweise selbst.

Nein, keine (Zier-)Kürbisse! Das sind Rostocker Rote Bete!
Nein, keine (Zier-)Kürbisse – Rostocker Rote Bete!

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Zum Abschied gab´s Rostocker Solawi Apfelsaft und Roten Beerensaft sowie eines der Hauptgemüse – Rote Bete.

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Ich habe wieder viel ermutigendes Engagement und Schaffenskraft für eine nachhaltige Versorgung mit regionalen Lebensmitteln und ein neues Miteinander kennengelernt, was das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft erfolgreich sein läßt.

Michael

Erfahrungsbericht: alternative Feldarbeit – Eric

Sa. 05.04.2014 - alternative Feldarbeit

Nur kurz zu berichten -- zu dritt erschienen wir gestern [Sa. 05.04.] in Schifferstadt gegen 10 Uhr -- kaum waren wir da, fing es an zu schiffen wie verrückt. Da war jeder Gedanke an Feldarbeit weggespült.

Es war dennoch festzustellen, dass auf dem überdachten Hof hinter dem Hofladen jede Menge Arbeit lauerte, so krempelten wir die Ärmel hoch, und machten uns an einen wüstes Durcheinander von Holzkisten, Pappkartons und Napfkisten, und dem darin enthaltenen Kompost (überwiegend Berge von rottendem Grünkohl) vermischt mit Plastikfolien heran, und machten innerhalb von etwa zwei Stunden einigermaßen klar Schiff.

Es sei an dieser Stelle der Hinweis erlaubt, dass Landwirtschaft nicht nur aus Säen und Ernten besteht...und dass es auch an verregneten Tagen Arbeit gibt.

Erfahrungsbericht: Zwiebeln stecken – Vita

Sa. 29.03.2014 Zwiebeln stecken

Feldarbeitsteam 1- Vita, Gudrun, Marko, Peter
Feldarbeitsteam 1- Vita, Gudrun, Marko, Peter

Liebe Mitsolawis,

Gestern durften wir bei strahlendem Sonnenschein Zwiebeln stecken.

Das Zwiebelfeld am Wasserturm
Das Zwiebelfeld am Wasserturm

Um 8.31 ging es vom Bahnhof aus los Richtung Schifferstadt. Bei unserem Bauern angekommen, wurden wir nach einem kleinen Pläuschchen mit Norberts Frau zum Feld begleitet.

Norbert konnte leider nicht persönlich dabeisein, hat uns aber seinen Vorarbeiter Peter zur Seite gestellt. Peter hat uns erklärt, wie wir die kleinen Zwiebeln in den vorbereiteten Boden stecken müssen.

Feldgespräch - Peter & Gudrun
Feldgespräch – Peter & Gudrun

Mit vereinten Kräften haben wir dann ganze 2 mal 3 Reihen geschafft. Wie man auf den Fotos sieht, stand uns auch Gudruns Hund Chili stets tatkräftig zur Seite ;).

Präzisionsarbeit - Vita
Präzisionsarbeit – Vita
Arbeitsbesprechung - Vita, Hündin Chili, Marko, Gudrun
Arbeitsbesprechung – Vita, Hündin Chili, Marko, Gudrun

Natürlich haben wir uns auch Zeit genommen zum Pausieren und Philosophieren,

Have a break!
Have a break!

aber dank “systemischer” Teamarbeit haben wir unsere Reihen pünktlich fertig bekommen. Insgesamt eine tolle Erfahrung, die ich jedem Solawi sehr empfehlen kann.

Feldarbeitsteam 2 - Vita, Gudrun, Michael, Peter (finde 10 Unterschiede!)
Feldarbeitsteam 2 – Vita, Gudrun, Michael, Hündin Chili, Peter (finde 10 Unterschiede!)