Back to the origins! Die SoLawi MA-LU trifft erneut Herrn Heller (im Heller’s)

Heute, 15.07.2014, von kurz nach 16:00 Uhr bis ca. 17:30 Uhr traf sich eine kleine aber zusammengeschlossene SoLawi-Delegation (Petra R., Elisabeth H., Peter G., Norbert E., Dario B.) mit Herrn Heller, dem Inhaber des Heller’s (vegetarischen Restaurants in Mannheim) und übergab ihm symbolisch einen Obst- und Gemüseanteil.

Der Grund dafür ist in der Ursprungsgeschichte der SoLawi MA-LU zu suchen.

Seit Mai 2012 bis Ende 2013 fanden SoLawi-Plenen im Heller’s statt, wo deren Teilnehmer immer bis zur Schließung des Lokals blieben.
Die Versuche der Mitarbeiter des Restaurants, unsere Diskussionen zu einem Ende zu bringen, waren erst sanft und verführerisch, indem sie uns sämtliche übriggebliebene Säfte kostenlos anbieten, dann wurden sie ernst, indem sie uns die unmittelbare Schließung mitteilten.

Einmal kam Herr Heller spontan zu uns und setzte sich mit an den Tisch: Er wollte mehr von der SoLawi erfahren und gerne ein wenig über seine Erfahrungen erzählen.

Als unsere Plenen immer größer wurden, entschieden wir uns für einen anderen Ort: Wild West in der Neckarstadt-West, dann Jugendkulturzentrum FORUM.
Seitdem waren wir mit unseren intensiven landwirtschaftlichen Aktivitäten nicht mehr bei Heller’s gewesen und hatten uns bei seinem Personal noch nicht für die erlebnisreichen Momente bedankt, z. B. als Kerstin D. zum ersten Mal Norbert zu uns brachte.

Diese Lücke haben wir heute geschlossen.

Und es hat sich bewertet: Herr Heller hatte den Artikel des Mannheimer Morgen über uns mit sich.

Er wird ihn demnächst kopieren und mit unseren Kontaktdaten und Flyern den Kunden zur Verfügung stellen.

Darüber hinaus stellt er uns weiterhin sein Restaurant für unsere zukünftigen Plenen mit 30-40 Teilnehmern zur Verfügung.

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Erfahrungsbericht: Regen & Sonne – Tine

Am Samstag, den 12.07.14, machten wir uns zum ersten Mal auf den Weg
nach Schifferstadt um Norbert und Peter zu unterstützen.

Mit Fahrrädern und Picknick kamen wir auch um 9.00 Uhr am Hofladen an. Wir, das waren
an diesem Tag Michael und Anton, sowie wir beide Solawi-Neulinge Tine und Dana. Zuerst ging es mit Peter zum Feld “Maurerweg”. Dort jäteten wir zunächst Beikraut.

Als es dann regnete, beschloss Peter mit uns zum Feld “An den Bleichwiesen” zu fahren und im Gewächshaus weiterzuarbeiten.

Hier mussten Gurken und Tomaten hochgebunden werden und ebenfalls von Beikraut befreit werden. Nach einer kurzen Pause, in der Peter uns leider verließ, gingen wir wieder ans Jäten. Nun waren die Bohnen neben dem Gewächshaus an der Reihe.

Der Regen hatte mittlerweile aufgehört und die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite.

Hoch auf dem hölzer´n Wa..ha..gen!
Hoch auf dem hölzer´n Wa..ha..gen!

Somit konnten wir nach getaner Arbeit unser reichhaltiges Picknick in vollen
Zügen genießen!

andererseits: Hoch auf dem hölzer´n Wa..ha..gen!
andererseits: Hoch auf dem hölzer´n Wa..ha..gen!

Vielen Dank an Anton, der uns mit der Ernte seiner Streuobstwiese und viel interessantem Fachwissen versorgte!

Ich habe den Tag sehr genossen und werde demnächst wieder dabei sein.

Tine

Die Strategie der krummen Gurken

Die GartenCoop Freiburg setzt ein erfolgreiches Modell solidarischer Landwirtschaft um. Rund 260 Mitglieder teilen sich die Verantwortung für einen landwirtschaftlichen Betrieb in Stadtnähe und tragen gemeinsam die Kosten und Risiken der Landwirtschaft. Die gesamte Ernte – ob gut oder schlecht, krumm oder gerade – wird auf alle Mitglieder verteilt. Ein konsequenter ökologischer Anbau, Saisonalität, 100% samenfeste Sorten, kurze Wege, solidarische Ökonomie, kollektives Eigentum, Bildung, sowie mit anpacken in der Landwirtschaft sind nur einige der vielen Merkmale des Projekts.
Dieser Dokumentarfilm gibt Einblick in die Motivationen und das Innenleben der Kooperative. Er zeigt Menschen, die in Zeiten ökonomischer und ökologischer Krise der Macht der Agrarindustrie etwas entgegensetzen: Die Strategie der krummen Gurken

Den Film könnt ihr hier anschauen, kaufen, downloaden:

Quelle: http://www.cinerebelde.org/die-strategie-der-krummen-gurken-p-121.html