Die ersten Honiggläser sind abgefüllt

Am Sonntag, den 1.7.18, haben wir nach der Ernte die ersten 156 Honiggläser à knapp 400 gr  abgefüllt. Spannende Sache. Die Woche vorher Honig schleudern - mach schneller, gib alles! Sonst kommt der Honig nicht aus den Waben. Waben umhängen - nochmal. Stopp - der Eimer ist voll. In den Eimern klärt sich der Honig selbsttätig, nach einer mehrtägigen Ruhephase abfüllen. Die Menge geteilt duch Anzahl Solawistas (am Sonntag noch 196, jetzt 203) ergibt 376 gr. pro Glas. Dies beim Abfüllen auf den Punkt zu bringen, gelang mir etwa 4 mal, wie oft bei Kerstin weiß ich nicht. Füllhöhe variiert also :-))

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Depot Wallstadt – Depot Feudenheim Obsternte 24.06.

Himbeeren von den neu gepflanzten Sträuchern
Bärbel und Isolde in den neu gepflanzten Sträuchern

Und am Abend schon zu Marmelade verarbeitet

Wir fieberten alle schon der ersten Ernte bei Kerstin und Michel entgegen. Am 24.06 war es dann soweit. 11 Solawistas fanden sich bei optimalen Erntewetter bei Scherers ein, um Obst für beide Depots zu ernten. Wir griffen im wahrsten Sinn des Wortes in die vollen und konnte kiloweise ernten rote und schwarze Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren, Jostabeeren, die es nicht im Handel gibt, da sie zu fein sind und sehr schnell verderben und ein kleiner Rest an Thaibeeren und Kirschen. Ca 2 Kilo für jeden Anteil und das dauerte nicht einmal zwei Stunden. Nach der logistischen Herausforderung alles gut auf die beiden Depots zu verteilen, die Mithelfer aus anderen Depost bekamen Obst als Dankeschön, fuhren wir reichlich beladen und zufrieden wieder ab.

Kerstin bereitet dann noch mit einigen Solawistas Honig vor. Die gefüllten Waben wurden geöffnet, d.h. der Wachsdeckel entfernt. Dann wurde geschleudert und das goldene Gold floss reichlich aus der Schleuder. Kerstin kann bald in Gläser abfüllen. Es war ein Duft von Blumen und Lindenblüten in der Luft wunderbar.

 

 

Feldtag – Sa. 16. Juni – Kurzbericht

Veggie Workout, Anti-Aggressions-Therapie, Meditative Pflanzenpflege und Abenteuerurlaub für Kids,… all das und noch viel mehr kann der Samstags-Feldtag auf dem Fix-Hof sein. Finde doch mal an einem der nächsten Samstage heraus, was der Feldtag so für Dich bereithält?!

Am letzten Samstag haben 8 Solawistas inkl. Nachwuchs fleißig die Zupfmuskulatur trainiert, Aggressionen der Woche abgebaut, Kontemplation gefunden und eine kleine Fahrt mit dem Traktor gemacht. Traktor fahren lässt im übrigen Kinderaugen strahlen.
Gute Gespräche und gutes Essen zaubert den Erwachsenen ein Lächeln aufs Gesicht.

Auch die Tierwelt auf dem Fix-Hof zeigt sich in ungeahnter Vielfalt. Es gibt die kunstvollen Werke der Blattschneiderbiene zu bestaunen. Wechselkröten zeigen sich mit ihrer markanten Färbung auf der Spielwiese und zahlreiche Insekten hasten an den arbeitseifrigen Solawistas
in der wärmenden Sonne vorbei.
Es wurden Zwiebeln und Zucchinis geerntet und dem Beikraut zu Leibe gerückt.
Ein paar reife, rote Erdbeeren im Mund bildeten den süßen Abschluss eines tollen Feldtages.

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AnnikaM

Wir haben uns glücklich gepflückt!

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Eifrig haben gestern 13 Solawistas Weißen Gänsefuß und Quecken rund um die Obststräucher und entlang des Zauns aus dem Boden gezogen und gerupft. Kornblumen, blühenden Raps und Phacelia haben wir zum Wohle der Bienen ausgespart. 

Im Anschluss ging es in den Garten. Überall leuchten rote und schwarze Beeren zwischen den Blättern. Die Sträucher wachsen so dicht und die Äste hängen so tief, dass man nur die Arme ausstrecken muss, um die leckeren Früchte zu greifen – wie im Paradies! Wir haben fleißig geerntet und genascht natürlich auch 😉 Himbeeren, Taybeeren, „Haribo-Beeren" und die ersten Johannisbeeren wanderten eine nach der anderen in unsere Schälchen. Dabei haben wir geplaudert und gelacht und uns über die Vision eines "essbaren Mannheims" ausgetauscht.

Glücklich und entspannt haben wir den Nachmittag ausklingen lassen und den fantastischen Rüblikuchen von Beate gekostet. Vielen Dank noch mal! Die Ernte war reichlich und so konnte jeder von uns ein Schälchen Beeren mit nach Hause nehmen. Mein Anteil blubbert gerade im Kochtopf und wird zu köstlicher Beerenmarmelade verarbeitet.

Rot, rot, rot ist unsere (Obst-) Farbe

Gefühlt 39 Grad, aber 7 (teils recht neue) Solawistas schreckte das nicht ab.
Unermüdlich buddelten sie knapp 2 Stunden lang Quecken aus dem sandigen, trockenen Boden rund um die noch jungen Beerensträucher. Es ergaben sich wie immer nette, interessante Gespräche untereinander und beim anschließenden Rundgang über den Obsthof mit Michel, durften wir nicht nur Johannisbeeren und Taybeeren ernten,
sondern auch schon während des Pflückens probieren. Mmh, einfach lecker!

Für einige war der Besuch auf dem Obsthof eine ganz neue Erfahrung. Das Erstaunen, wie die viele Arbeit von hauptsächlich zwei berufstätigen Menschen bewältigt werden kann, schwebt zumindest mir noch immer im Kopf herum. Unglaublich!

Etwa 2,5 kg Johannisbeeren und 750 g Taybeeren und ein schönes Glücksgefühl waren die Ausbeute eines ausgefüllten Mittags.