Rubus occidentalis = Haribo??

Was versteckt sich hinter „Rubus occidentalis“?

Zur Zeit können einige Depots die kleinen, dunklen Beeren namens „Rubus occidentalis“ genießen. Auch wenn sich diese runden Feinheiten nur ungern vom Strauch pflücken lassen, da die Dornen drum herum alles tun, um das zu verhindern, lohnt sich die Arbeit…diese feine Süße machen sie für einen „Zwischendurch-Genuss“ zu etwas Besonderem!

Und hier ein Grund, warum sie auch „Haribo-Beeren“ genannt werden:

Sofern ihr sie bereits gekostet habt, ist euch sicher auch aufgefallen, dass die kleinen Beeren eine geschmackliche Ähnlichkeit mit Haribos generell haben – ein weiterer Grund für ihren Spitznamen.

Eine alte Königin macht Platz für die nächste Generation

Gestern bestimmten die Bienen das Programm des Tages: das Ernteteam wurde Zeuge, wie ein Bienenvolk seiner alternden Königin in einen Apfelbaum gefolgt ist – und anschließend von Kerstin und Michel wieder „eingefangen“ wurde – das kleine Video zeigt die Aktion. https://youtu.be/bVPriC5SyQw

Aber Körpereinsatz war auch gefragt: ein Teil des Ernteteams hat im Reiterhaus unter Einhaltung der Corona-Sicherheitsbestimmungen Honig geschleudert und zuvor „entdeckelt“ – dazu wurden die einzelnen Waben mit einer Art Metallkamm vom Wachs befreit.

Anschließend wurden die Waben in die Honigschleuder eingehängt. Dann war Muskelkraft gefragt: mit ganzer Kraft wurde die Kurbel betätigt – und der Honig floss direkt aus den Waben unten aus dem Auslaufhahn der Schleuder heraus.  

Nach dem Schleudern kommt der Honig in Edelstahl-Tanks, dort findet ein weiterer Reinigungsprozess statt. Die Verunreinigungen schwimmen nach ca. 14 Tagen bis an die Oberfläche. Sie werden schließlich abgeschöpft und fertig ist das flüssige Gold!

Nebenbei wurde natürlich gehegt und gepflegt – und Louisa und Ruth haben Holunderblüten gepflückt und daraus einen Sirup angesetzt, über den sich einzelne Depots freuen dürfen – hervorragend geeignet, um einfaches Mineralwasser in eine fruchtige Schorle zu verwandeln – oder einen Prosecco in „Hugo“.

Kiwi Ernte im November 2019

Heute waren wir vorerst zum letzten Mal in diesem Jahr auf dem Obsthof um uns den Kiwis zu widmen. Die wollten nämlich noch rechtzeitig vor dem Frost, geerntet werden.

Die Ernte war reichlich: insgesamt haben wir weit über 700 vom Baum geholt. Wäre nicht der Siebenschläfer (auch ein Kiwi-Freund), hätten wir noch etwas mehr für euch gepflückt. So freuen sich die Kiwis darauf, bei der nächsten Lieferung zu euch zu kommen – es gibt pro Ernteanteil 3 Stück. Sollten sie noch hart sein, lagert sie ein paar Tage neben anderem Obst – dann sind sie, wer mag MIT Schale, besonders lecker – viel Spaß beim Genuss!

Solawi unterstützt Volksbegehren Artenschutz

Logo Rettet die Bienen

Über 100 Verbände, Unternehmen und Organisationen stehen bereits hinter den Forderungen des Volksbegehren Artenschutz von proBiene. Die Solawi MA-LU hat sich auf ihrem letzten Plenum im Oktober auch für eine Unterstützung der Forderungen ausgesprochen.

Fotoautor: proBiene e.V.

Mitmachen kann jeder, der in Baden-Württemberg wahlberechtigt ist. Dazu muss man entweder zu seinem örtlichen Wahlbüro (in Mannheim ist das im Rathaus) gehen und dort sich als Unterstützer eintragen lassen oder man druckt das Formblatt aus und schickt dieses entweder an proBiene oder an sein örtliches Wahlbüro. Die Formblätter erhält man unter der Webadresse volksbegehren-artenschutz.de/mitwirken.

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