Die ersten Honiggläser sind abgefüllt

Am Sonntag, den 1.7.18, haben wir nach der Ernte die ersten 156 Honiggläser à knapp 400 gr  abgefüllt. Spannende Sache. Die Woche vorher Honig schleudern - mach schneller, gib alles! Sonst kommt der Honig nicht aus den Waben. Waben umhängen - nochmal. Stopp - der Eimer ist voll. In den Eimern klärt sich der Honig selbsttätig, nach einer mehrtägigen Ruhephase abfüllen. Die Menge geteilt duch Anzahl Solawistas (am Sonntag noch 196, jetzt 203) ergibt 376 gr. pro Glas. Dies beim Abfüllen auf den Punkt zu bringen, gelang mir etwa 4 mal, wie oft bei Kerstin weiß ich nicht. Füllhöhe variiert also :-))

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Wir haben uns glücklich gepflückt!

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Eifrig haben gestern 13 Solawistas Weißen Gänsefuß und Quecken rund um die Obststräucher und entlang des Zauns aus dem Boden gezogen und gerupft. Kornblumen, blühenden Raps und Phacelia haben wir zum Wohle der Bienen ausgespart. 

Im Anschluss ging es in den Garten. Überall leuchten rote und schwarze Beeren zwischen den Blättern. Die Sträucher wachsen so dicht und die Äste hängen so tief, dass man nur die Arme ausstrecken muss, um die leckeren Früchte zu greifen – wie im Paradies! Wir haben fleißig geerntet und genascht natürlich auch 😉 Himbeeren, Taybeeren, „Haribo-Beeren" und die ersten Johannisbeeren wanderten eine nach der anderen in unsere Schälchen. Dabei haben wir geplaudert und gelacht und uns über die Vision eines "essbaren Mannheims" ausgetauscht.

Glücklich und entspannt haben wir den Nachmittag ausklingen lassen und den fantastischen Rüblikuchen von Beate gekostet. Vielen Dank noch mal! Die Ernte war reichlich und so konnte jeder von uns ein Schälchen Beeren mit nach Hause nehmen. Mein Anteil blubbert gerade im Kochtopf und wird zu köstlicher Beerenmarmelade verarbeitet.

Pflegeeinsatz auf der Obstanlange – So. 13.05. – Kampf den Quecken

Heute versammelten wir uns zum wöchentlichen Pflegeeinsatz auf dem Rheinauer Obsthof unter einem bedrohlichen grauen Himmel – und stellten fest, dass es perfektes Wetter für die Feldarbeit war. Keine starke Sonne, kein Regen, und eine weiche, trockene Erde.. Also Motivation voraus zum Quecken entfernen!

Die dünnen Quecken sind garstige Gräser, die unseren Beerensträuchern Konkurrenz machen. Deshalb ging es ihnen mit Hacke & Hand an die Wurzel. Davon fühlte sich irgendwann auch der Labrador eines Solawi-Mitglieds inspiriert, der uns mit Grasabkauen tatkräftig unterstützte.

Mit geeinter Kraft von 8 Solawistas, unseren zwei Obstbauern und dem selbigen Labrador gingen die zwei geselligen Stunden, samt interessanter Gespräche über Privates und Solawi-Neuigkeiten, wie im Flug vorbei. Danke an alle Helfenden. 🙂

Beim Aufbrechen kam uns dann die Idee, dass ein*e Yoga-Lehrer*in auf dem Feld eine wirklich praktische Sache wäre (Interesse? Einfach Bescheid geben, wir nehmen Matten mit..), doch stellten ebenfalls fest, dass nach all dem Wurzelgraben nicht nur unsere Handschuhe und Hosen geerdet waren, sondern auch wir.

Bis bald auf dem Obsthof,

LauraW im Namen aller Helfenden

Rettungsaktion Frost – So. 25.02.2018

Liebe Solawistas,

nur zwei Tage nach der letzten Ernte kam von unserem Ernteteam folgender Hilferuf:

Hallo Solawistas,

aufgrund des drohenden Dauerfrosts werden für morgen, Sonntag, 25.2.2018, kurzfristig einige Helfer gesucht. Unsere Aufgabe wird es sein, den Rosenkohl abzudecken und Kartoffeln in Kisten abzufüllen, damit sie an einen frostsicheren Ort („Kühl“-haus?) gebracht werden können. [...]

Beste Grüße

Astrid & Leo [24.02.2018]

Dem Frostruf folgten 10 Solawistas auf die neuen Felder in “Redschem” bei schönstem Sonnenwetter… Klaus kam natürlich auch. 😉

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